Über mich
Naşide Mangır hat 2006 die Medizinische Fakultät der Universität Marmara abgeschlossen und 2011 an derselben Universität die Facharztanerkennung für Urologie erhalten.
Nach Abschluss des Pflichtdienstes am Staatskrankenhaus Bismil Aufenthalt in England mit einer zweijährigen Forschungsförderung der Europäischen Gesellschaft für Urologie, um wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Urologie der Frau durchzuführen und die Zusatzausbildung zu absolvieren.
2013–2020 Arbeiten an der Universität Sheffield unter Anleitung von Prof. Christopher Chapple und Prof. Sheila MacNeil zur Behandlung von Belastungsinkontinenz und Beckenorganprolaps bei Frauen mittels Tissue Engineering. Als Ergebnis Erwerb des Titels Doktor der Wissenschaften (PhD) an der University of Sheffield mit der Dissertation „Strategien zur Verbesserung der Vaskularisierung und Gewebeverträglichkeit von Biomaterialien für die Chirurgie der Belastungsinkontinenz und des Beckenorganprolapses bei Frauen“. Derzeit als Gastlehrkraft an der University of Sheffield registriert.
Parallel zu den wissenschaftlichen Forschungen wurde die Zusatzausbildung in Urologie der Frau, funktioneller und rekonstruktiver Urologie in England bei Prof. Christopher Chapple in einer 18-monatigen Tätigkeit als Fellow abgeschlossen. In dieser Zeit Mitwirkung in der operativen Durchführung von mehr als 100 Urethroplastik-Eingriffen pro Jahr sowie prä- und postoperative Nachsorge der Patientinnen und Patienten. Außerdem drei Jahre lang Leitung einer Videourodynamik-Klinik, in der funktionelle Störungen des Harnsystems beurteilt werden. Insofern erfolgte die Ausbildung an einer chirurgischen Schule, die weltweit als Begründerin der Rekonstruktiven Urologie gilt.
Seit Februar 2020 Tätigkeit als Mitglied des Lehrkörpers an der Abteilung für Urologie der Medizinischen Fakultät der Universität Hacettepe. Interessengebiete sind Harninkontinenz bei Frauen und Männern, die chirurgische Behandlung von Harnröhrenverengungen (Urethra), strukturelle und funktionelle Störungen der Harnwege, die einer chirurgischen Behandlung bedürfen, sowie neurologische Erkrankungen der Blase. Die wissenschaftliche Forschung liegt im Bereich der translationalen Medizin, d. h. der Überführung neuer, mit Materialwissenschaften und Tissue Engineering entwickelter Behandlungsmethoden für Harninkontinenz und das schmerzhafte Blasensyndrom vom Labor in die klinische Praxis.
Für Diagnose und Behandlung bei einer der folgenden Erkrankungen können Sie einen Termin vereinbaren:
· Harninkontinenz bei Frauen und Männern
· Harnröhrenstrikturen (Verengungen, Abrisse und Traumata der Harnwege)
· Erkrankungen der weiblichen Harnröhre (Harnröhrenstrikturen und Urethradivertikel)
· Interstitielle Zystitis / Schmerzhaftes Blasensyndrom
· Neurogene Blase (Blasenprobleme aufgrund neurologischer Erkrankungen wie Multipler Sklerose und Querschnittslähmung)
· Beckenorganprolaps (Gebärmutter- und Blasensenkung)
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- Fachbereich
- Urologie, Erwachsenenklinik
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